Projektbeschreibung

    Lärmaktionsplanung

    Ansprechpartner: 

    Umweltamt
    Herr Burkard Förster
    Tel.: 0841 / 305-2550

    Status und Verortung

    in Umsetzung
    Aktueller Bearbeitungsstand: 

    Aktuell ist der zweite Schritt der Lärmaktionsplanung abgeschlossen. Ein Schallgutachter hat die eingegangenen Fragebogen und die zusätzlich eingegangenen Vorschläge ausgewertet und daraus eine erste Version des Lärmaktionsplanes erstellt. Die im Plan vorgeschlagenen Maßnahmen halten sich an die Anforderungen des Bundeslmmissionsschutzgesetzes. Der Umfang der Maßnahmen ist, was die Anzahl und Wirkung anbelangt, äußerst überschaubar ausgefallen und wird der Erwartungshaltung der Ingolstädter Bürger keinesfalls gerecht. Aus diesem Grunde wird das Umweltamt auch Maßnahmen aufnehmen, die nicht, wie das Bundes-Im missionsschutzgesetz vorgibt, an Lärmbrennpunkte und die in Bayern gültigen schalltechnischen Auslösewerte gebunden sind. Das Umweltamt wird mit den Trägern schalltechnisch bedeutsamer Projekte (z.B. Stadtplanungsamt, Hochbauamt, Tiefbauamt, Staatliches Bauamt) in Kontakt treten und um Präsentation schallrelevanter Vorhaben (z.B. Schalltechnische Entlastung durch den Bau von Umgehungsstraßen) ersuchen. Sobald sich geeignete Projekte herauskristallisieren, wird das Umweltamt diese in den Lärmaktionsplan aufnehmen und die zweite Öffentlichkeitsrunde Öffentlichkeitsbeteiliqunq durchführen. Hierfür wird, vorbehaltlich der Existenz geeigneter Projekte, vorsichtig das Ende der zweiten Jahreshälfte 2021 anvisiert.

    Zeitplan / geplante Schritte: 

    geplante Umsetzung: Ende der zweiten Jahreshälfte 2021

    Detailinformationen

    Vorraussichtliche Kosten, soweit bezifferbar: 

    -

    Politischer Beschluss: 

    Es handelt sich um den Vollzug des § 47 d Bundesimmissionsschutzgesetz in Verbindung mit der 34. Verordnung zur Durchführung des Bundes-lmmissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Lärmkartierung).

    Bürgerbeteiligung

    Vom Montag, 29. Juli bis Freitag, 27. September 2019 hatten Bürger der Stadt Ingolstadt Gelegenheit, ihre Vorstellungen für besseren Lärmschutz darzulegen. Insgesamt sind bei der Stadtverwaltung 716 ausgefüllte Fragebögen eingegangen.83 Neben ansprechend gestalteten Seiten im Internetauftritt der Stadt sind 6.000 Flyer ausgelegt oder an Hauptverkehrsstraßen ausgetragen worden. Beginn und Ende der zweiten Bürgerbeteiligung stehen noch nicht abschließend fest.

    Weiterführende Informationen