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    Bebauungsplan Nr. 100 Ä III - "Kammerspiele"

    Projektbeschreibung

    Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 100 Ä III „Kammerspiele“

    Im Jahr 2017 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb zur Standortfindung im Umfeld des Stadttheaters durchgeführt. 2018 fand der Realisierungswettbewerb zum Neubau der Kammerspiele statt, den das Büro blauraum Architekten aus Hamburg für sich entschied. Der Neubau soll das „kleine Haus“ des Stadttheaters beheimaten, und während der Generalsanierung des denkmalgeschützten Hämer-Baus auch als Ausweichspielstätte genutzt werden. Damit werden die kulturellen Einrichtungen in der Altstadt erweitert und die Innenstadt gestärkt. Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens wird parallel zur laufenden Gebäudeplanung das für das Vorhaben notwendige Planungsrecht geschaffen

     

    Ansprechpartner: 

    Status und Verortung

    in Umsetzung
    Zeitplan / geplante Schritte: 

    -

    Detailinformationen

    Weitere Informationen: 

    Im Vorfeld zu diesem Bebauungsplan wurden in den letzten Jahren durch das Stadtplanungsamt ein Ideen- sowie ein Realisierungswettbewerb zur Neubauplanung Kammerspiele und Werkstätten durchgeführt. Beide Wettbewerbsverfahren wurden von einer Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen und Workshops begleitet. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens samt anschließendem Vergabeverfahren im Frühjahr 2020, wurde der Entwurf des 1. Preisträgers zur weiteren Bearbeitung sowie der Standort für die Neuerrichtung der Kammerspiele vom Stadtrat beschlossen. Im nun durchgeführten Aufstellungsverfahren zum Bebauungsplan werden die Entwurfsplanungen konkretisiert, das Baurecht festgesetzt sowie eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

    Voraussichtliche Kosten, soweit bezifferbar: 

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    Räumliche Lage: 

    Der ca. 7.400 m² große Planbereich liegt im Süden der Ingolstädter Altstadt an der Einmündung der Schutterstraße in die Schlosslände. Nördlich des Plangebiets befinden sich der Theaterplatz sowie das Ingolstädter Stadttheater. Im Osten verläuft durch die Schlosslände getrennt die Donau und im Süden befindet sich eine öffentliche Grünfläche mit vorhandenem Baumbestand und einer Durchwegung hin zur Donaustraße. Im Westen wird das Plangebiet durch die Bestandsbebauung eines ehemaligen Kasernengebäudes, dessen aktuelle Nutzung sich aus gewerblichen Einheiten, dem Museum für Konkrete Kunst sowie Wohnungen zusammensetzt, begrenzt.

    Politischer Beschluss: 

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 18.06.2020 den Beschluss gefasst, dass der Bebauungs- und Grünordnungsplan Nr. 100 Ä III – „Kammerspiele“ aufgestellt und als Verfahren zur Aufstellung
    eines Bebauungs- und Grünordnungsplanes der Innenentwicklung im Sinne des § 13 a BauGB durchgeführt wird.